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  • Betriebssystem

    Die Nutzerbarkeit der einzelnen Messenger auf den einzelnen Betriebssystemen ist wichtig um große Nutzerzahlen erreichen zu können. Wenn einzelne Betriebssysteme nicht unterstützt werden werden damit immer einzelne Nutzergruppen ausgeschlossen. Natürlich müssen vor allem die beiden mobilen Betriebssysteme Android und iOS unterstützt werden. Durch eine Web-Version lassen sich die Messenger auf allen Betriebssystemen nutzen. Viele haben aber auch extra Programme für die direkte Unterstützung auf Windows, MacOS und teilweise auch Linux.
  • Nutzerzahlen

    Die Nutzerzahlen sind natürlich entscheidend, wenn man mit vielen Nutzern mit nur einer App kommunizieren möchte. Hier sollte man sich aber nicht nur die absoluten Zahlen sondern vor allem auch die regionale Verteilung anschauen. z.B. hat Viber beachtliche 1,03 Mrd Nutzer, diese aber vor allem im asiatischen und osteuropäischen Raum. WhatsApp kommt auf 1,5 Mrd und wird aber noch vom Facebook Messenger mit 2,34 Mrd getoppt. Hier sollte man aber schauen ob wirklich alle Facebook Nutzer auch den Messenger nutzen. Andersherum sind aber wirklich alle Facebook Nutzer so erreichbar. Deswegen ist die Angabe dieser Nutzerzahlen korrekt.
  • Kostenlos

    Wenn eine App nicht kostenlos ist kann sie aus meiner Sicht nicht die Nutzerzahlen erreichen bzw. schließt Nutzer aus, die sich das wirklich nicht leisten können. Auch WhatsApp hat diese Nutzerzahlen erst erreichen können nachdem sie ihre App kostenlos angeboten haben.
  • Kontakte bearbeiten

    Ein aus meiner Sicht sehr wichtiges Feature mit dem man die Kontakte umbenennen kann. Viele verwenden in den Messengern Kunst- und Kosenamen, die man mit zunehmender Anzahl von Kontakten nur noch schlecht auseinander halten kann. Ein „Franz12“ und ein „framue“ lässt sich beispielsweise nur schlecht auseinander halten wenn „Franziska Peter“ und „Franchesko Müller“ dahinter stecken.Einige Messenger greifen Daten aus der Kontaktliste ab so das teilweise eine dortige Änderung des Namens hilft. Dies bringt natürlich einerseits die unter „Zugriff auf Handy-Kontaktliste“ erläuterten Probleme mit sich, andererseits ist eine direkte Änderung vorzuziehen.
  • Selbstzerstörende Nachrichten

    Hiermit sind Nachrichten gemeint, die man nur eine gewisse Zeit lesen kann und die dann automatisch gelöscht werden. Dies ist insbesondere für heikle Informationen wie Passwörter interessant, weil so vermieden werden kann das Angreifer im Nachhinein diese Informationen auslesen könnten.
  • Nachträgliches Bearbeiten von Nachrichten

    Diese eher seltene Funktion ermöglicht das Ändern der Nachricht nachdem sie schon versendet wurden. Bessere Implementierungen ermöglichen sogar das Ändern nachdem die Nachrichten schon gelesen wurden und kennzeichnen die Änderungen entsprechend.
  • „Empfangen/Gelesen“-Anzeige

    Viele Messenger zeigen ob der Kontakt die Nachricht empfangen, nur wenige ob der Kontakt sie wirklich gelesen hat. Auch hier sind diese Anzeigen in besseren Implementierungen abschaltbar bzw. noch besser für einzelne Kontakte steuerbar.
  • „Zuletzt online“-Anzeige

    Nicht jeder Messenger zeigt die Zeit an, wann der jeweilige Kontakt das letzte mal Online war. Das ist eine wertvolle Information um zu entscheiden ob man den Kontakt nicht doch noch über einen anderen Kommunikationsweg kontaktieren sollte, wenn der Nutzer längere Zeit nicht Online war.Bessere Implementierungen ermöglichen es aber dem Nutzer einzustellen ob die eigenen Zeiten den Kontakten angezeigt werden um zu vermeiden ungewollte Kommentare wegen fehlender Antwort zu bekommen. Noch besser ist die Funktion umgesetzt, wenn diese Anzeige auch für spezifische Kontakte an- bzw. abgeschaltet werden kann.
  • Zugriff auf Handy-Kontaktliste

    Das ist eine Komfort-Funktion, die aber weitreichende Probleme mit sich bringt. Der Nutzer kann der App erlauben, auf die Kontaktliste des Handys zu zugreifen um zu erkennen ob ein Kontakt in der Kontaktliste den selben Messenger nutzt und dies dem Nutzer melden.Im Fall von WhatsApp wird die komplette Kontaktliste heruntergeladen und auch für Kontakte, die WhatsApp nicht nutzen sogenannte Schattenkonten angelegt. Damit kann WhatsApp zusätzlich Rückschlüsse ziehen wer wen kennt. Und das auch für Personen, die eigentlich mit WhatsApp nichts zu tun haben und teilweise bewusst auch nicht wollen. Noch problematischer ist dieser Umstand, weil WahtsApp zu Facebook gehört und...
  • Closed Source

    Die meisten namhaften Softwarehersteller produzieren heutzutage immer noch Closed Source. D.h. Die Programme liegen nur in einer kompilierten Version vor. Man kann hier den Quellcode nicht einsehen und muss sich auf die Angaben des Herstellers verlassen.Es gibt zwar Methoden des Reverse Engineering um den Maschinencode zu de-kompilieren und wieder lesbar zu machen. Aber diese Methoden sind sehr aufwendig und das Ergebnis immer noch schlecht lesbar. Nichtsdestotrotz verwenden häufig Hacker diese Methoden um Sicherheitsmängel zu finden. Die gefundenen Schwachstellen werden nur teilweise veröffentlicht und so bleibt eine hohe Dunkelziffer, welche Lücken unwissentlich ausgenutzt werden. Dadurch macht die Software oft den Eindruck,...
  • Open Source

    Als Open Source werden Programme bezeichnet deren Quellcode einsehbar ist. Der Quellcode kann also von unabhängiger Seite überprüft werden. Dabei können Fehler oder Sicherheitslücken erkannt und die Angaben des Herstellers verifiziert werden.Open Source impliziert nicht immer kostenlos oder frei verfügbar. Lizenzbedingungen regeln hier was man mit dem Programmcode machen darf.Das Gegenteil von Open Source ist Closed Source.
  • DSGVO

    Fälschlicherweise wird häufig argumentiert, dass die DSGVO nicht für Privatpersonen gilt, weil nur Unternehmen sanktioniert werden können. Die Datenschutzgrundverordnung gibt aber gerade Privatpersonen Rechte, über die eigenen persönlichen Daten zu bestimmen. Jede Privatperson kann von einem Anbieter die Herausgabe aller seiner Daten verlangen. Er kann verlangen, das seine Daten wie gewünscht geändert bzw. aktualisiert werden und er kann verlangen, dass der Anbieter all seine Daten löscht. Zusätzlich wird geregelt, dass der Anbieter sich das Einverständnis des Nutzers holen muss bevor persönliche Daten verarbeitet werden und es werden Regeln aufgestellt, welches Mindestmaß an Schutzvorkehrungen der Anbieter zu treffen hat, um diese...
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

    Wenn die Verschlüsselung vom Sender bis zum Empfänger reicht spricht man von einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nur derjenige, der die Nachricht versendet und derjenige, der sie empfängt, können die Nachricht lesen.Teilweise zeichnen die Hersteller ihre Messenger aber auch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus, obwohl die Verschlüsselung nur vom Endgerät zum Server und dann vom Server zum Endgerät des Empfängers reicht. Damit schützt die Verschlüsselung zwar auf dem Weg zum und vom Server aber nicht davor, dass neben dem Anbieter auch Sicherheitsbehörden oder Angreifer auf dem Server mitlesen könnten. In der Vergleichstabelle unten ist das jeweils separat ausgewiesen.Diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird insbesondere in Gruppen-Chats aufwendig, weil...
  • Verschlüsselte Kommunikation

    Bei der verschlüsselten Kommunikation werden Textnachrichten, Sprachnachrichten, Bilder, Dateien, VoIP (Voice over IP) und alles was sonst noch so versendet wird mit speziellen Verfahren derartig verfremdet, dass ein Mitlesen dieser Daten sinnlos ist, da Inhalt, Aussehen und Sinn der Nachricht nicht ermittelt werden können. Erst im Ziel werden die Daten wieder entschlüsselt und so lesbar.Messenger mit verschlüsselter Kommunikation unterscheiden sich einerseits durch die zur Verschlüsselung eingesetzten Verfahren, teilweise aber auch dahingehend, dass nicht alle Datentypen verschlüsselt werden können. z.B. können einige Messenger die bei Telefonaten (VoIP) anfallenden Audio-Streams nicht verschlüsseln. Andere verschlüsseln gesendete Dateien nicht.Bei einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren, Oberbegriff für...
  • Instant Messenger-Einleitung

    Warum sollte man sich über Instant-Messenger Gedanken machen? Messenger-Dienste sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sowohl privat als auch beruflich nutzen wir sie, um schnell per Textnachricht mit anderen zu kommunizieren, ob privat oder direkt in einer Gruppe mit vielen Personen. Dabei ist es besonders wichtig, wenn man die Dienste für die Arbeit nutzt, darauf zu achten, dass sie bestimmte Sicherheitskriterien erfüllen, damit z.B. keine empfindlichen Informationen in die falschen Hände geraten können. Aber auch im Privaten kann es nicht falsch sein, auf die Sicherheit seiner eigenen Daten zu achten. Natürlich sollte man dabei auf Funktionen, die das Benutzen...
  • YooYuu

    YooYuu ist eine App, die speziell bei der Organisation im beruflichen Alltag unterstützen soll. Die Basic-Version von YooYuu beinhaltet die grundlegendsten Funktionen eines Messengers, also Chats zwischen zwei und mehreren Personen und das Teilen von Bildern und Dokumenten. Zusätzlich kann man die Chats nach Themen filtern und hat themenbezogene Nachrichten. Die erweiterte PRO-Version fügt Funktionen hinzu, bei denen man Nachrichten mit Rückmelde-Funktionen erstellen kann, die dann eine Annehmen- und Ablehnen-Auswahl beinhalten. Man kann einzelne Themen in den Ruhemodus setzen, wenn sie weniger hohe Priorität besitzen sollten und es gibt die Bestätigungsfunktion „erledigt am“, bei der das ganze Team erfährt, wann eine...
  • Discord

    Discord ist als eine weitere Plattform entwickelt worden, um Gamer schnell und unkompliziert zusammen spielen lassen zu können. Im April 2018 hatten sich auf Discord 90 000 Nutzer dazu angemeldet. Das Grundgerüst der App ist nicht das eines Standard-Messengers. Um Discord nutzen zu können, muss man keine Handynummer angeben, da man sich mit einem anonymen Benutzernamen und Passwort anmelden kann – am Smartphone und Desktop. Kontakte erreicht man durch den „Userhashtag“, der das Format „Benutzername - # - vierstellige Zahl“ (z.B. Max#1234) hat. Durch die automatisch generierte Zahl, die im normalen Chat nicht sichtbar ist, können dieselben Namen innerhalb der...
  • Facebook-Messenger

    Facebook bietet einen eigenen Messenger an, der mit der Social-Media-Plattform verbunden ist. Deshalb benötigt man einen Facebook-Account. Durch diese Verbindung ist es möglich, dass man auch von völlig fremden Personen Nachrichten empfangen kann, wenn man nicht dies nicht explizit in den Einstellungen ausgeschaltet hat. Gleichzeitig profitiert man davon, dass dadurch 2,34 Milliarden Nutzer (Stand: Juli 2018) den Messenger entweder direkt oder indirekt nutzen. Eine Änderung des angezeigten Kontaktnamen ist in den Messengereinstellungen zwar möglich, wird aber im Chat selbst angezeigt, so dass der betroffene Kontakt die Änderung auch sieht. Möchte man Ende-zu-Ende verschlüsselt kommunizieren, muss man einen seperaten „geheimen Chat“ öffnen. Die...
  • Hangouts

    Hangouts ist ein kostenloser Messenger-Dienst, der von Google bereitgestellt wird. Um ihn nutzen zu können, braucht man einen Google-Account. Eine Handynummer ist nicht notwendig. Den Dienst kann man am Smartphone und am Desktop nutzen um sowohl Nachrichten als auch Video- und Telefonanrufe darüber zu tätigen. Diese sind aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Im April 2016 waren 500 000 Menschen bei Hangouts angemeldet.
  • Hoccer

    Hoccer ist eine deutsche Messenger-Alternative, die auf Smartphones beschränkt ist. Im privaten Bereich ist der Messenger kostenlos, im beruflichen Umfeld fällt nach einer kostenlosen Testphase eine monatliche Nutzungsgebühr an. Hoccer war Test-Sieger bei Stiftung Warentest, die 18 Messenger auf den Umgang mit persönlichen Nutzerdaten getestet haben. Gelobt wurden vor allem die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Benutzerfreundlichkeit in der Bedienung. Weiterhin braucht man bei der Anmeldung für Hoccer keine Email-Adresse oder Handnummer angeben. Um Kontakte hinzuzufügen gibt es 4 Möglichkeiten:per SMS oder E-Mail, in der ein Link geschickt wird, der den Kontakt bei Hoccer hinzufügt, durch den Scan eines QR-Codes, der...