Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Closed Source

Die meisten namhaften Softwarehersteller produzieren heutzutage immer noch Closed Source. D.h. Die Programme liegen nur in einer kompilierten Version vor. Man kann hier den Quellcode nicht einsehen und muss sich auf die Angaben des Herstellers verlassen.

Es gibt zwar Methoden des Reverse Engineering um den Maschinencode zu de-kompilieren und wieder lesbar zu machen. Aber diese Methoden sind sehr aufwendig und das Ergebnis immer noch schlecht lesbar. Nichtsdestotrotz verwenden häufig Hacker diese Methoden um Sicherheitsmängel zu finden. Die gefundenen Schwachstellen werden nur teilweise veröffentlicht und so bleibt eine hohe Dunkelziffer, welche Lücken unwissentlich ausgenutzt werden. Dadurch macht die Software oft den Eindruck, dass sie sicherer als Open Source Lösungen wären, weil nicht so häufig über Angriffspunkte berichtet wird. Es ist aber trügerisch, weil sich nur schlecht nachvollziehen lässt in welchem Umfang Angriffe erfolgreich sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.