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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Wenn die Verschlüsselung vom Sender bis zum Empfänger reicht spricht man von einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nur derjenige, der die Nachricht versendet und derjenige, der sie empfängt, können die Nachricht lesen.

Teilweise zeichnen die Hersteller ihre Messenger aber auch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aus, obwohl die Verschlüsselung nur vom Endgerät zum Server und dann vom Server zum Endgerät des Empfängers reicht. Damit schützt die Verschlüsselung zwar auf dem Weg zum und vom Server aber nicht davor, dass neben dem Anbieter auch Sicherheitsbehörden oder Angreifer auf dem Server mitlesen könnten. In der Vergleichstabelle unten ist das jeweils separat ausgewiesen.

Diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird insbesondere in Gruppen-Chats aufwendig, weil jeder Teilnehmer entweder den öffentlichen Schlüssel des Senders haben muss um die Nachricht zu entschlüsseln, was wiederum Sicherheitsprobleme mit sich bringt oder der Sender mit jedem einzelnen Empfänger, für den Gruppenchat einen separaten Schlüssel austauschen und die Nachricht für jeden Teilnehmer separat verschlüsseln und verschicken muss.

Eine besondere Form stellt der separat zu aktivierende Secure Chat von Telegram da. In diesem Chat wird eine direkte Verbindung zwischen zwei mobilen Geräten aufgebaut. Die Kommunikation erfolgt also direkt und verschlüsselt und nicht über den Server. Leider ist solch ein Verbindung wirklich nur mit mobilen Geräten und nicht mit Web-Clients per Browser möglich. Diese Methode stellt aktuell aber eine der sichersten Kommunikationsformen da.

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