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Tox

Tox began a few years ago, in the wake of Edward Snowden’s leaks regarding NSA spying activity. The idea was to create an instant messaging application that ran without requiring the use of central servers. The system would be distributed, peer-to-peer, and end-to-end encrypted, with no way to disable any of the encryption features; at the same time, the application would be easily usable by the layperson with no practical knowledge of cryptography or distributed systems. During the Summer of 2013 a small group of developers from all around the globe formed and began working on a library implementing the Tox protocol. The library provides all of the messaging and encryption facilities, and is completely decoupled from any user-interface; for an end-user to make use of Tox, they need a Tox client. Fast-forward a few years to today, and there exist several independent Tox client projects, and the original Tox core library implementation continues to improve. Tox (both core library and clients) has thousands of users, hundreds of contributors, and the project shows no sign of slowing down.

Tox is a FOSS (Free and Open Source) project. All Tox code is open source and all development occurs in the open. Tox is developed by volunteer developers who spend their free time on it, believing in the idea of the project. Tox is not a company or any other legal organization. Currently we don’t accept donations as a project, but you are welcome to reach out to developers individually.

Matrix – Protokoll

Beim Matrix – Protokoll laufen die Dinge ein wenig anders beim gleichnamigen Film. Persönlich würde ich es als ein Next – generation –  XMPP/Jabber bezeichnen. Zusammen mit ToxChat und Signal, gehört das Matrix – Protokoll zu einer neuen Generation von Messengern, welche aus den Enthüllungen und Fällen von Julian Assange und Edward Snowden unmittelbar und ohne ausschweifende Absichtsbekundungen Konsequenzen ziehen und das bieten, was eine Softwarekomponente im Umfeld der derzeitigen Realisierung problematischer Kontexte digitaler Technologie entsprechend ordnungsgemäß bieten kann. Alle Nachrichten mit Ausnahme von öffentlichen Chaträumen je nach Konfiguration sind Ende – zu Ende – verschlüsselt. Im Gegensatz zu anderen Messengern behält der Nutzer hier in jeder Hinsicht die volle Kontrolle. Was als erstes bei der Einrichtung auf mehreren Geräten z. B. mit dem verbreitesteten Client Element auffällt, ist, dass Anmeldungen von einem bereits angemeldeten Gerät in einem mehrstufigen, jedoch unkomplizierten Verfahren verifiziert werden, bevor Nachrichten ausgetauscht werden und selbst Chatverläufe überhaupt lesbar sind. Das unterscheidet Matrix doch ein wenig von anderen Lösungen, die inzwischen vermehrt ebenfalls mit Ende – zu – Ende- Verschlüsselung werben, dabei jedoch meist nicht zu 100% – Opensource sind. Ein Matrix – Server (Synapse) kann wie beispielsweise ein Email – Server selbst gehostet werden, ohne dass dabei der Kontakt zur dezentralisierten Außenwelt verloren geht, und ist dank Features wie Video – Calls auch für den Einsatz im Unternehmen geeignet. Absolutes Alleinstellungsmerkmal außerdem: Spaces. Dabei lassen sich ganze Sammlungen von Unterhaltungen und Chaträumen, die wie auch bei anderen Messsengern üblich, zu Videokonferenzen mutieren dürfen, erstellen und wiederum mit Kontakten oder öffentlich teilen.

Fazit: kein anderer “Messenger” bietet allein dem Nutzer so viel Kontrolle über seine Daten und nützliche Funktionen bei vergleichsweise unkomplizierter Bedienung.

YooYuu

YooYuu ist eine App, die speziell bei der Organisation im beruflichen Alltag unterstützen soll. Die Basic-Version von YooYuu beinhaltet die grundlegendsten Funktionen eines Messengers, also Chats zwischen zwei und mehreren Personen und das Teilen von Bildern und Dokumenten. Zusätzlich kann man die Chats nach Themen filtern und hat themenbezogene Nachrichten. Die erweiterte PRO-Version fügt Funktionen hinzu, bei denen man Nachrichten mit Rückmelde-Funktionen erstellen kann, die dann eine Annehmen- und Ablehnen-Auswahl beinhalten. Man kann einzelne Themen in den Ruhemodus setzen, wenn sie weniger hohe Priorität besitzen sollten und es gibt die Bestätigungsfunktion „erledigt am“, bei der das ganze Team erfährt, wann eine Aufgabe erledigt worden ist. Bis auf die Informationen von der Website des Messengers direkt, findet man zu der App bisher im Internet kaum weitere Details, weshalb sie im Vergleich der gängigsten Funktionen aufgrund von fehlenden Angaben schlecht abschneidet.

Teamspeak

Teamspeak ist eine von Teamspeak Systems GmbH entwickelte VoIP-App, die Instant Messaging unterstützt. Entwickelt wurde es von der Teamspeak Systems GmbH, die ihren Sitz in Deutschland hat. Das Verwenden der App kann DSGVO-konform sein1. Für die Nutzung auf einem Smartphone muss man einen einmaligen Betrag zahlen2, die PC-Version kann man sich kostenlos herunterladen. Hauptsächlich wird Teamspeak zum Kommunizieren während Online-Spielen benutzt.
Zum Chatten kann man mehreren Servern von Freunden, Mitspielern oder anderen Kontakten oder Public Servern beitreten oder selbst kostenpflichtige Server erstellen.

Laut offizieller Webseite ist die Verschlüsselung „auf Militärniveau“, eine sehr hochtrabende Beschreibung. Es bedeutet im Klartext, dass eine bestimmte Verschlüsselungsmethode (AES-256) zum Einsatz kommt. Diese ist z.B. in den USA für die Verschlüsselung für staatliche Dokumente mit höchster Geheimhaltungsstufe zugelassen. AES-256 regelt aber nur, wie die lesbare Nachricht durch einen Schlüssel unleserlich gemacht wird. Sie besagt nicht, wie die Daten übertragen werden. Also ob zwischen Sender und Empfänger die Verschlüsselung besteht oder ob vom Sender zum Server verschlüsselt verschickt wird und dann vom Server an den Empfänger weitergeleitet wird.

Mumble

Mumble ist eine vom „Mumble VOIP Team“ entwickelte VoIP-App, die ebenfalls Instant-Messaging unterstützt. Sie wurde hauptsächlich für die Benutzung von Gamern während des Online-Spielens entwickelt. Bei Mumble kann man entweder über Public Server, die für jeden frei zugänglich sind, kommunizieren oder kostenpflichtige eigene Server für private Unterhaltungen erstellen. Offiziell läuft es auf den Plattformen Windows, Linux und Mac. Smartphones werden nur durch alternative Clients von Drittanbietern unterstützt. Bei der Verschlüsselung setzt Mumble auf eine Client-Server-Lösung (mit AES-256).

WeChat

WeChat wurde von Tencent Holdings Ltd., einer chinesischen Firma, als Messaging-App entwickelt. Inzwischen ist sie multifunktional und besitzt z. B. ein Mobile-Payment-System (vergleichbar mit Google Pay oder Apple Pay) und eine Funktion namens „Moments“, welche Social Media-Aktivitäten ermöglicht. Die App ist vor allem im chinesischen Raum bekannt. In Bezug auf Datenschutz ist die App nicht empfehlenswert und widerspricht sich teilweise selbst. Zwar haben die Entwickler auf eine Anzeige des Online- oder des Gelesen-Status verzichtet, mit der Begründung, dass die Privatsphäre der Nutzer ihnen wichtig sei. Gleichzeitig ist aber auch offiziell in der Datenschutzerklärung der App bestätigt, dass nahezu alle Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergeleitet werden. Passend dazu besitzt die App keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist nicht Open Source.

Facebook Messenger

Facebook bietet einen eigenen Messenger an, der mit der Social-Media-Plattform verbunden ist. Deshalb benötigt man einen Facebook-Account. Durch diese Verbindung ist es möglich, dass man auch von völlig fremden Personen, vorausgesetzt sie haben einen Facebook-Account, Nachrichten empfangen kann, wenn man dies nicht explizit in den Einstellungen ausgeschaltet hat. Eine Änderung des angezeigten Kontaktnamen ist in den Messengereinstellungen zwar möglich, wird aber im Chat selbst angezeigt, so dass der betroffene Kontakt die Änderung auch sieht. Möchte man Ende-zu-Ende verschlüsselt kommunizieren, muss man einen separaten „geheimen Chat“ öffnen. Die Verschlüsselung ist keine Standard-Einstellung und auch nicht für Gruppen-Nachrichten verfügbar.

Kakao Talk

KakaoTalk ist eine koreanische Messenger-App von der Firma Kakao. Sie ist vor allem im asiatischen (speziell koreanischen) Raum beliebt und eine Konkurrenz zu Line und WeChat. KakaoTalk fungiert deshalb nicht nur als Instant Messenger, sondern besitzt noch zusätzliche Social-Media-Funktionen sowie die Möglichkeit eines integrierten Bezahlungssystems. Die App bietet neben den Standard Private- und Gruppen-Chats weitere Funktionen wie Sticker, KakaoTalk Boards mit denen man Treffen einfacher organisieren kann, da es Zeitpläne und eine Abstimmfunktion in die App integriert und eine integrierte Suchfunktion mit der man im Web nach Informationen suchen kann, aber nicht den Messenger verlassen muss dafür. Die App verschlüsselt sowohl Private- als auch Gruppenchats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ist aber nicht als Open Source verfügbar.

ICQ

ICQ gehörte von 1998 bis 2010 dem amerikanischen Unternehmen AOL und ist derzeitig in russischem Besitz. Der Instant-Messenger ist ausgehend als Desktopanwendung später auch für das Smartphone erschienen. Nach Unternehmensangaben ist der Video-Chat der App sicher verschlüsselt, eine Angabe, wie es sich mit den Chatnachrichten verhält, konnte nicht gefunden werden. Der Messenger ist nicht DSGVO-konform.

WhatsApp

WhatsApp ist der in Europa bekannteste und am Smartphone meistgenutzte Messenger-Dienst. Die Wahrscheinlichkeit, dass eigene Kontakte diese App installiert haben, ist sehr groß und die Kernfunktionen, die ein Messenger mitbringen sollte, orientieren sich aufgrund des Bekanntheitsgrades an WhatsApp. Nach wiederholter Kritik, die den Datenschutz der App betraf, haben die Entwickler zwar offiziell Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt. Laut Brian Acton, den Mitgründer von WhatsApp, ist dies aber auch bald hinfällig. Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook gab es eine vertragliche Abmachung, dass WhatsApp die ersten 5 Jahre in den Händen von Facebook weiterhin kein Geld abwerfen muss. Im Februar 2019 lief diese Frist ab. Brian Acton behauptet, Facebook plane bereits die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufzuweichen um gezielt Werbung im Status der Nutzer platzieren zu können.